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Längeres Schwimmen und Sitzen im Eis

Eiskalte Power

Wim Hof ist bis zu den Schultern im Wasser. Nur sein Kopf und seine Arme gucken heraus. Er streckt seine Arme nach oben und lächelt. Im Hintergrund sind blau-weiße Eisberge zu sehen.
Sind Menschen für das längere Schwimmen und Sitzen im Eis geeignet? Foto: Henny Boogert Fotografie

Schwimmen zwischen Eisbergen. Hohe Berge besteigen in Shorts. Eigentlich sind wir für solche Dinge nicht gemacht. Der Extremsportler Wim Hof beweist seit Jahrzehnten das Gegenteil.

Eigentlich wissen wir: Wenn der Körper unterkühlt, wird es schnell lebensgefährlich. Das Herz-Kreislauf-System setzt aus. Wir werden bewusstlos und sterben irgendwann. Wim Hof hält vielfache Rekorde in Eis und Schnee. Er kann fast zwei Stunden in Shorts in der Badewanne umgeben von Eiswürfeln sitzen und ohne Schaden wieder rauskommen. Wissenschaftler der Radboud-Universität in Nijmegen haben ihn gründlich untersucht. Und waren erstaunt. Auch bei extremer Kälte bleibt Hofs Körpertemperatur bei 37 °C. Keine Anzeichen von Unterkühlung. Blutdruck und Herzschlag sind völlig normal. Wie kann das sein? Wim Hofs Trick: Kältetraining. Bewusstes Atmen. Den Geist beruhigen. Und volle Konzentration auf den Körper. So steuert der „Iceman“ bewusst Körpertemperatur und Stoffwechsel. Mit positiven Effekten für sein Immunsystem. Wim Hof ist es wichtig, dass er keine Ausnahme ist. „Wir haben in Vergleichsstudien gezeigt, dass jeder kann, was ich kann. Du musst es wollen und trainieren.“

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