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Meeresströmung

Globales Förderband

2D-Illustration der Erde. Rote, lila und blaue Linien auf den Ozeanen zeigen an, wo Strömungen herrschen. Schwarze Pfeile geben die Strömungsrichtung an.
Grafik: steindesign Werbeagentur GmbH

Ozeane sind keine Badewannen. Sie fließen und strömen an der Oberfläche und in der Tiefe. Und tauschen Wassermassen aus. Vier von fünf Ozeanen sind so miteinander verbunden. Diese Meeresströmung nennt sich „globales Förderband“.

Im Atlantik, Pazifik, Indischen und Antarktischen Ozean gibt es einen gemeinsamen Kreislauf. Dieses „globale Förderband“ transportiert Meerwasser um die Welt. Je nachdem, wie warm und wie salzig das Wasser ist, strömt es unterschiedlich. Der Atlantik ist zum Beispiel besonders salzhaltig. Salzhaltiges Wasser ist dichter und sinkt ab, besonders bei niedrigen Temperaturen. In der Tiefe strömt dieses Wasser in die anderen Ozeane. Leichteres Wasser an der Oberfläche fließt dann aus den anderen Ozeanen zurück in den Atlantik. Wind, Sonne und die Verdunstung des Wassers spielen beim „globalen Förderband“ ebenfalls eine Rolle. Außerdem dreht sich unsere Erde. Dabei wirkt eine Kraft auf das sich bewegende Wasser. Sie heißt „Corioliskraft“. Auf der nördlichen Welthalbkugel werden horizontale Bewegungen nach rechts abgelenkt. Auf der südlichen nach links. Das „globale Förderband“ beeinflusst auch das Klima auf der Erde.

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