Inhalt

Laufbandfahrrad

Gehen auf Rädern

Eine junge Frau läuft auf dem Laufbandfahrrad. Es hat einen Lenker, Räder und Schutzbleche wie ein normales Fahrrad, doch in der Mitte fehlt der Sattel. Stattdessen ist dort ein Laufband.
Foto: ©FrontRowSociety.net, Andreas Conrad

Moonwalk auf dem Fahrrad? Ja, das geht. Mit einer Kreuzung aus Fahrrad und Laufband. Diese Erfindung kommt aus den Niederlanden. Das Laufbandfahrrad ist etwa 2,20 m lang und 55 kg schwer. Mit Elektromotor kann es bis zu 25 km/h schnell werden.

Erst anrollen und dann Schritt für Schritt die Füße voreinander setzen. So funktioniert das Laufbandfahrrad. Es hat einen tiefen Schwerpunkt. Damit fällt es leicht, das Gleichgewicht zu halten. Und es macht das Fahren äußerst bequem. Durch die Bewegung der Füße wird ein Sensor aktiviert. Dieser startet den Elektromotor, der das Hinterrad und das Laufband antreibt. Gefahren wird also nicht mit Muskelkraft, sondern mit Strom. Der Akku dazu befindet sich auf dem Gepäckträger.

Ausrollen und bremsen
Auf der einen Seite des Fahrradlenkers gibt es einen Hebel, der den Motor auf Leerlauf schaltet. Dann steht das Laufband still. Der Fahrer kann ausrollen. Mit einem weiteren Zug läuft das Band wieder an. Zum Bremsen gibt es einen weiteren Hebel auf der anderen Seite. Die Geschwindigkeit lässt sich in sechs Stufen regeln. Steigungen bis 15 Grad sind je nach Gewicht und gewählter Schaltung möglich. Bergab rollt man im Freilauf. Zwischen 50 und 70 Kilometer sind bei voll geladenem Akku möglich.

Kontextspalte

BAUZ 36 Seite 12

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.