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Förderpreis 2002

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

Lothar Friske und Herbert Sperhake mit ihrem Sicherheits-bügel.
Lothar Friske und Herbert Sperhake mit ihrem Sicherheitsbügel.

Fritz Herrmann GmbH & Co. Betonsteinwerke KG, Eisenberg

Prämiert werden Verbesserungsvorschläge, die das Arbeitsleben menschlicher, sicherer und gesünder machen. Oft sind es gerade die kleinen Ideen, die sich als beste Lösung für ein Problem entpuppen. Wie zum Beispiel der Sicherheitsbügel für Betonplatten, der 2002 ausgezeichnet wurde: Lothar Friske, Oskar Fritz, Herbert Sperhake und Uwe Tiborski von der Fritz Herrmann GmbH & Co. Betonsteinwerke KG hatten eine Idee, wie man das Umkippen von palettierten Betonplatten verhindern kann. Ähnlich wie bei einer Buchstütze wird der von ihnen entwickelte Sicherungsbügel im Bereich der Unterlagshölzer unter einen Plattenstapel geschoben und hält die Betonplatten in der aufrechten Position.

Förderpreis – Organisation & Motivation

Für Sicherheit verantwortlich

Dietmar Rickert (Mitte) vor einem der Spiegel, die zur Mitverantwortung aufrufen.
Dietmar Rickert (Mitte) vor einem der Spiegel, die zur Mitverantwortung aufrufen.

Dyckerhoff Zement GmbH, Geseke

Dass jeder Mitarbeiter für die Sicherheit im Betrieb mitverantwortlich ist, sollte auch der Beitrag von Dietmar Rickert von der Dyckerhoff Zement GmbH in Geseke deutlich machen. Dort bekamen alle Spiegel im Betrieb die Aufschrift: „Diese Person ist für Ihre Sicherheit verantwortlich“. So wird jeder Mitarbeiter täglich daran erinnert, seinen Teil zur Arbeitssicherheit beizutragen.

Nikolaus Kunzelmann, Oswald Brandl und Friedhelm Gassinger (v.l.) mit ihrer Erfindung.
Nikolaus Kunzelmann, Oswald Brandl und Friedhelm Gassinger (v.l.) mit ihrer Erfindung.

Massiv-Bau GmbH & Co. Fertigbau KG Betonfertigteilwerk, Lichtenfels / Seubelsdorf

Der Verletzungsgefahr beim Positionieren von tonnenschweren Betonelementen wirkt eine Idee aus dem Hause Massiv-Bau GmbH & Co. Fertigbau KG entgegen. Oswald Brandl, Friedrich Gassinger und Nikolaus Kunzelmann entwickelten ein neues Stapelsystem mit einem eingebauten Schutzgehäuse, von dem aus Fertigteilplatten gefahrlos rangiert und gesichert werden können. So können die Mitarbeiter nicht mehr zwischen der noch pendelnden Last und bereits abgestellter Ware eingequetscht werden.

Klaus Koch (links), Kurt Aigner (rechts) und die Trageeinrichtung Sherpa.
Klaus Koch (links), Kurt Aigner (rechts) und die Trageeinrichtung Sherpa.

Weha Ludwig Werwein GmbH, Königsbrunn

Ebenfalls prämiert wurde eine Idee aus dem Hause Weha – Ludwig Werwein GmbH. Hier entwickelten Kurt Aigner, Klaus Koch und René Preischl eine Trageeinrichtung, durch die der bisher körperlich belastende und unfallträchtige Transport von Natursteinplatten rückenschonend und sicher gestaltet wird. Außerdem sorgt diese Einrichtung dafür, dass die Platten ohne Beschädigung ihren Zielort erreichen.

Weitere Informationen gibt’s bei der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, Theodor-Heuss-Straße 160, 30853 Langenhagen, Telefon: 05 11 / 72 57 627 oder 05 11/72 57 751

Kontextspalte

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.