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Sicher hacken

Holz vor der Hütte

Wer sich beim Holzhacken nicht verletzen will, sollte einiges beachten.
Wer sich beim Holzhacken nicht verletzen will, sollte einiges beachten.

Draußen wird es langsam kälter. Bald bricht wieder die gemütliche Ofen- und Kaminzeit an. Doch vor dem feurigen Vergnügen ist oft harte Arbeit angesagt: Feuerholz muss gehackt werden. Und das kann ganz schön gefährlich werden. Oft kommt es zu schweren Verletzungen durch defektes Arbeitsgerät oder falsche Handhabung. Um das zu verhindern, sollten Sie Folgendes beachten:

  1. Axt gut geschliffen halten (Achtung Linkshänder: Es gibt einseitig geschliffene Äxte).
  2. Achten Sie auf den festen Sitz des Axtkopfes. Der Krallenkeil (verbindet Axt und Stiel) darf nicht lose sein.
  3. Der Stiel sollte keine Risse und Sprünge haben – sie verursachen Blutblasen und Quetschwunden. Ein defekter Stiel kann vom Fachmann ersetzt werden.
  4. Tragen Sie robuste Kleidung, feste Schuhe und am besten eine Schutzbrille, die die Augen vor abspringenden Holzsplittern schützt.
  5. Benutzen Sie einen breiten, robusten Hackklotz in Kniehöhe und auf einem stabilen, nicht federnden Untergrund.
  6. Stellen Sie das Holzstück auf den hinteren Teil des Hackklotzes.
  7. Halten Sie Abstand zu anderen Personen, damit niemand durch die schwingende Axt oder herumfliegende Holzstücke gefährdet wird.
  8. Stellen Sie sich beim Holzhacken breitbeinig hin.
  9. Die Axt mit geraden Armen am Ende des Stiels packen, so nutzen Sie die Hebelwirkung optimal.
  10. Arbeiten Sie immer von sich weg, nie auf sich zu.
  11. Schlagen Sie nie auf Eisen oder Stahl.
  12. Axt kindersicher aufbewahren.

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BAUZ Zeitung Seite 16

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