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Kurz notiert

Gerichtsurteile

Hunde ohne Leine – Jogger stolpert über Dackel

Ein Jogger stolperte über einen unangeleinten Dackel und brach sich den Arm. Er forderte von der Hundehalterin Schmerzensgeld. Diese weigerte sich jedoch zu zahlen. Das Gericht sprach dem Jogger eine Mitschuld von 30 Prozent zu. Er habe den Dackel rechtzeitig gesehen, und deshalb langsamer laufen müssen, um dann ausweichen zu können.

(OLG Koblenz, Az. 5 U 27/03)

Erst gebechert, dann gestürzt

Ein stark alkoholisierter Wanderer (2,67 Promille) stürzte einen Abhang hinunter und verletzte sich. Seine Versicherung weigerte sich die Unfallkosten zu übernehmen. Der Mann zog vor Gericht und verlor den Prozess. Begründung: Bei Fußgängern wird ab 2,0 Promille davon ausgegangen, dass der Unfall auf die Alkoholisierung zurückzuführen ist.

(OLG Köln, Az. 5 W 111/05)

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BAUZ Zeitung Seite 1

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.