BG RCI Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie: Eine Kampagne der Branche Baustoffe - Steine - Erden
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Achtung, dieser Unfall könnte passieren!

Vorsicht, Mausefalle!

Seitlicher Blick auf einen Skw. Die Mulde ist gekippt.

Wenn SKW gewartet oder repariert werden, muss die Mulde gegebenenfalls hochgefahren und gegen Herabsinken gesichert werden. Mit einer geeigneten Abstützeinrichtung. Fehlt diese, wird oft zu anderen Möglichkeiten gegriffen. Zum Beispiel werden Kanthölzer genutzt. Eine gefährliche Variante, die jederzeit zuschnappen kann.

Manchmal fehlen geeignete Stützelemente an Muldenfahrzeugen. Dann wird gern improvisiert. Mit Kanthölzern, in manchen Kreisen auch als „Streichhölzer“ bezeichnet. Doch die sind als Abstützeinrichtung absolut ungeeignet. Weder von der Statik her noch von der festen Verbindung zwischen Muldenkörper und Chassis. Tatsache ist: Mit diesen Stützen ist ein sicheres Arbeiten zwischen Mulde und Chassis nicht gewährleistet. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Mausefalle zuschnappt. Deshalb: Nur formschlüssige Sicherungen nutzen. Je nach Hersteller und Ausführung können dies Stützmanschetten sein. Oder beidseitig einzulegende, massive Sicherungsbolzen im Bereich des Kippscharniers. Die Fixierpunkte sind vom Hersteller definiert und deutlich als Sicherheitseinrichtung in Rot gekennzeichnet.

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BAUZ 37 Dafür nicht geeignet Seite 7

BAUZ kommt.

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