Inhalt

Rettungsgassen-Hilfe

Rechte-Hand-Regel

Diese Grafik verdeutlicht die Rechte-Hand-Regel: Der Daumen und damit die äußerste linke Spur der Straße geht nach links, die anderen Finger nach rechts. Dazwischen wird die Rettungsgasse gebildet. So kommen Rettungswagen schnell zum Unfallort.
Grafik: Manfred Kiefer

Auf der Autobahn hat es gekracht. Der Verkehr staut sich. Jetzt zählt jede Sekunde für die Verletzten. Die Rettungswagen müssen so schnell wie möglich zur Unfallstelle kommen. Doch das geht nur, wenn es eine Rettungsgasse gibt.

Die Regel ist einfach: Alle, die auf der linken Spur fahren, halten sich links. Auf allen anderen Spuren hält man sich rechts. Die Gasse für Krankenwagen und Notärzte bleibt dazwischen frei. Als Eselsbrücke gilt die Rechte-Hand-Regel. Der Daumen steht für die linke Spur. Die Rettungsgasse ist die große Lücke zwischen Daumen und den anderen Fingern (Spuren).

Außerdem gilt: Die Rettungsgasse muss frei bleiben, sobald man in einen Stau reinfährt oder der Verkehr stockt – nicht erst wenn das Blaulicht im Rückspiegel auftaucht oder das Martinshorn ertönt. Die Rettungsgasse ist so lange offen zu halten, bis der Verkehr wieder rollt. Alle Einsatzfahrzeuge müssen schnell zur Unfallstelle gelangen. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld.

Kontextspalte

BAUZ 32, Seite 5

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.