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Zweiradfahrer

Crashgefahr

Zweiradfahrer sind flink unterwegs und fühlen sich frei, aber sie leben auch gefährlich.
Foto: ©chy/123RF.com

Freiheit. Fahrspaß. Geschwindigkeit. Die Begeisterung für Zweiräder ist groß. Doch wer mit Motorrad, Roller, Moped oder Mofa zur Arbeit fährt, wird von Autofahrern schnell übersehen.

Ein Aufprall auf den Bordstein, wie in diesem Symbolfoto, hat für Zweiradfahrer oft schlimme Folgen.
Symbolfoto: ©Elena Duvernay/123RF.com

Pkw-Fahrern fehlt oft der Blick für Zweiradfahrer. So kommt es zu krassen Unfällen. Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Die Vorfahrt genommen. Fehler beim Abbiegen oder Wenden gemacht. Zweiradfahrer gefährden sich aber auch selbst. Überhöhte Geschwindigkeit und eine Überschätzung des eigenen Könnens führen zu Unfällen. Auf der Fahrbahn lauern weitere Gefahren: Glätte, Kanaldeckel, Spurrillen, fiese Schlaglöcher oder verunreinigte Fahrbahnen verändern die Griffigkeit des Bodens. Dies wird besonders kritisch in Kurvenbereichen und beim Bremsen. Der Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn geht verloren. Es kommt zum Sturz.

Wenn ein Zweiradfahrer übersehen wird und es zu einem Unfall wie auf diesem Bild kommt, hat der Fahrer meist nur geringe Überlebenschancen.
Symbolfoto: ©kodda/123RF.com

Keine Knautschzone
Besonders gefährlich ist für Zweiradfahrer der Aufprall auf Hindernisse wie Schutzplanken, Verkehrsschilder, Bordsteine oder andere Fahrzeuge. Oft kommt es zu schwersten Verletzungen mit Todesfolge. Deshalb:

  • Realistische Selbsteinschätzung: Was kann ich? Welche Kompetenzen/Erfahrungen habe ich, was fehlt? Wie trainiert bin ich (z. B. zu Saisonbeginn)?
  • Immer mit Fehlern anderer rechnen: vorausschauend fahren, bremsbereit sein
  • Richtige Blickführung, Schräglage und Lenktechnik in Kurven
  • Optimale Fahrerausrüstung von Kopf bis Fuß
  • Tagfahrlicht einschalten

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BAUZ 32, Seite 4

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.