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Risikokompetenz

Risiko-Check

Rote Ampel und grüner Abbiegerpfeil symbolisieren, dass sich jeder Fahrer stets selbst fragen sollte, wie die eigene Einstellung zu Risiken im Straßenverkehr ist.
Foto: ©ginasanders/123RF.com

Jeder will sicher zur Arbeit und zurück kommen. Wichtig dafür ist: Risikokompetenz. Das bedeutet, Gefahren im Straßenverkehr wahrnehmen zu können, Situationen schnell richtig einzuschätzen und dann sicher zu handeln.

Gründe für erhöhtes Unfallrisiko
Fragen Sie sich doch mal selbst: Welche Risiken gehe ich ein, was blende ich aus?

  • Zu spät dran: überhöhte Geschwindigkeit
  • Ärger über Langsamfahrer: riskante Überholmanöver
  • „Dir zeig ich's“: sich als Sieger fühlen wollen
  • Nah ran: Abstand falsch eingeschätzt, drängeln wollen
  • „Was ich noch sagen wollte“: telefonieren oder texten mit dem Handy während der Fahrt
  • „Ich fahr doch sicher“: Glaube, alles unter Kontrolle zu haben
  • Nicht mit den Fehlern anderer rechnen
  • „Ich bin neu hier“: geringe Fahrpraxis, fehlende Risikoerkennung und Folgenabschätzung
  • „Verpiss dich, Alter!“: Überreaktion durch Emotionen

Sicher unterwegs
Die persönliche Einstellung und das eigene Verhalten können Risiken fördern oder reduzieren. Wer mögliche Gefährdungen kennt und sich selbst realistisch einschätzt, ist in der Lage, sicher und vorausschauend zu fahren. Dazu gehört, auch in Stresssituationen ruhig zu bleiben und andere Verkehrsteilnehmer im Blick zu behalten.

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BAUZ 32, Seite 3

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