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Seilbahnen haben Zukunft

Zur Arbeit gondeln

Mit diesen gelben Gondeln der Seilbahn kommen die Menschen im bolivianischen La Paz täglich zur Arbeit und zurück.
Foto: iStock.com/Byelikova_Oksana

Während unten das Verkehrschaos tobt, schweben die Pendler oben ohne Stau und stinkende Abgase lautlos zur Arbeit.

Seilbahnen in großen Städten sind im Kommen. Sie brauchen weniger Platz und sind kostengünstiger als Schnellstraßen oder U-Bahnen. Für Berufspendler bieten sie eine umweltfreundliche Alternative, um schnell und sicher zur Arbeit zu kommen.

In Bolivien fährt zwischen der Millionenstadt La Paz und der Arbeitervorstadt El Alto die längste und höchste Stadtseilbahn der Welt. Wegen der Steigungen würde ein U-Bahn- System zur Reduzierung des Autoverkehrs hier wenig Sinn ergeben. Mit der Seilbahn werden 3.000 Passagiere pro Stunde und Richtung in 4.000 m Höhe transportiert. Dort schweben sie mit 18 km/h über dem dicht besiedelten Gebiet von Stadtzentrum zu Stadtzentrum. Und brauchen dafür nur elf Minuten. Von 5:30 Uhr morgens bis nach zehn Uhr abends ist die Seilbahn in Betrieb und deshalb auch mit Lampen ausgestattet. Eine Fahrt kostet 30 Cent.

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BAUZ 32, Seite 12

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