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Hautschutz

Rette deine Haut

Dieser Mann zieht seinen Pullover hoch, und zeigt seinen starken Sonnenbrand auf Brust und Bauch. Ein weißes Ausrufezeichen aus Sonnencreme unterstreicht, wie gefährlich zu viel Sonne für die Haut ist.
Die Haut dient als Schutzschicht gegen äußere Gefahr. Und sie erfüllt viele wichtige Aufgaben wie das Tasten oder Empfinden von Temperatur und Schmerz. Foto: 123RF

Mit 2 m2 ist die Haut under größtes Organ. Sie ist aufgebaut wie eine gute Wetterschutzjacke mit drei Schichten: der Ober-, Leder- und Unterhaut.

Über den Tastsinn ermöglicht sie uns, zu fühlen, ob etwas weich oder spitz, heiß oder kalt ist und ob etwas schmerzt. Die Haut regelt die Temperatur des Körpers mit und kann sogar eindringende Krankheitserreger selbst bekämpfen. Im Berufsleben ist die Haut besonders gefährdet. Da gibt es scharfe Kanten und spitze Werkstücke. Aber auch Laugen, Zement, Kalk, Löse- und Reinigungsmittel oder Feuchtigkeit belasten die Haut. Kälte, Hitze und UV-Strahlung sind für die Haut ebenfalls große Herausforderungen. Deshalb müssen wir sie schützen und pflegen. Geeignete Handschuhe, die richtigen Hautschutz-, -reinigungs- und -pflegemittel halten die Hände fit. Informationen dazu gibt es im Hautschutzplan oder beim Betriebsarzt. Am Körper schützt geeignete Kleidung. Was die Haut langfristig besonders belastet, ist zu viel Sonne. Die UV-Strahlung kann gefährliche Hautveränderungen bis hin zu Krebs verursachen. Entsprechender Schutz ist wichtig. Deshalb:

  • Hauttyp bestimmen mit Messgeräten oder anhand von Vergleichstabellen.
  • Eigenschutzzeit der Haut ermitteln (die Zeit, die die Haut ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden darf, ohne dass sie geschädigt wird).
  • Bei Arbeiten im Freien: UV-dichte Kleidung, Kopf- und Nackenschutz (an Helmen) und Sonnenschutzmittel einsetzen.

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BAUZ 31, Seite 9

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