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Psychische Belastungen

Das muss aufhören!

Körper gesund, alles gut? Nicht ganz. Denn krank werden können wir auch, wenn die Psyche zu sehr belastet wird. Es gibt vielfältige Ursachen. Diese gilt es zu erkennen, um Lösungen zu entwickeln.

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz werden je nach Person anders empfunden.
Foto: 123RF

Manchmal gibt es Tage, die sind absolut zum Vergessen. Es gibt keine klaren Anweisungen. Man wird dauernd gestört. Der Berg an Arbeit wird nicht kleiner. Und der Chef ignoriert einen. Solche Tage bedeuten Stress und werden als nervig empfunden.

Wenn dies dauerhaft so bleibt, kann eine psychische Belastung die Folge sein. Diese kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Was dem einen nichts ausmacht, kann den anderen verrückt machen.

Belastungen auf der Spur

Psychische Belastungen zu erkennen, ist im Arbeitsalltag nicht immer ganz einfach. Um herauszufinden, um was es geht, sollte man zunächst aufmerksam sein gegenüber Dingen, die einem persönlich auf „die Nerven“ gehen. Angefangen von ständigen Unterbrechungen bis hin zur Überforderung durch Lärm am Arbeitsplatz. Wer weiß, was ihn psychisch belastet, braucht Hilfe und Unterstützung, z. B. vom Vorgesetzten und/oder vom Chef. In der Regel ist davon auszugehen, dass es anderen Kollegen ähnlich geht.

Lösungen erarbeiten

Betriebe haben verschiedene Möglichkeiten, psychische Belastungen zu analysieren und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten:

  1. Mit anonymen Fragebögen.
  2. Durch Beobachtung einer besonders geschulten Fachkraft.
  3. In Workshops gemeinsam mit allen Mitarbeitern.

Die Ergebnisse werden dann in der Gefährdungsbeurteilung dokumentiert und die Lösungen umgesetzt. Es sollte dann regelmäßig überprüft werden, ob die Maßnahmen wirken oder ob nachgebessert werden muss. Fragen Sie zu dem Thema doch mal Ihren Chef oder Vorgesetzten.

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BAUZ 30, Seite 8

BAUZ kommt.

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