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Das geht ins Ohr

Lärm macht krank!

Schwerhörigkeit kann eine Folge von zu viel und zu lautem Lärm sein. Foto: iStockphoto
Schwerhörigkeit kann eine Folge von zu viel und zu lautem Lärm sein. Foto: iStockphoto

Lärm ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch krank machen und das Gehör für immer schädigen. Guter Lärmschutz ist daher wichtig.

Töne und Geräusche sind Schallwellen und Schalldruck. Je mehr Schallwellen pro Sekunde, desto höher der Ton. Der Schalldruck ist entscheidend für die Lautstärke. Sie kann schwanken und wird in Dezibel (dB(A)) gemessen. Ab einer Lautstärke von 80 dB(A) besteht Gefahr für das Gehör. Sehr hohe Töne und eine stark schwankende Lautstärke schädigen das Gehör besonders schnell. Im betrieblichen Alltag sind solche Lärmquellen sehr häufig.

Was macht Lärm im Ohr?

Die Schallwellen bringen feine Haarbüschel zum Schwingen. Wenn die Töne zu laut sind, ermüden diese Härchen. Sie können sich zwar erholen, aber wenn der Lärm zu lange andauert und zu laut ist, brechen sie einfach ab. Damit sind sie für immer zerstört. Mit der Zeit entsteht so Lärmschwerhörigkeit. Dagegen helfen weder Medikamente noch Operationen. Ein Hörgerät ist für die Betroffenen dann oft unumgänglich.

Das können Sie tun

  • Ab 80 dB(A) soll und ab 85 dB(A) muss man geeigneten Gehörschutz tragen. Der Arbeitgeber muss bei Tätigkeiten mit mehr als 80 dB(A) Gehörschutz zur Verfügung stellen.
  • Nur so lange wie nötig in Lärmbereichen arbeiten
  • Laute Maschinen – wenn möglich – gegen leisere austauschen
  • Ausreichend Abstand von Lärmquellen nehmen
  • Regelmäßig bei den Lärmschutzvorsorgeuntersuchungen mitmachen

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BAUZ 29, Seite 9, Gesundheit

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