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Warum haben Donuts ein Loch in der Mitte?

Kurios

Donut mit Schild: „Warum haben Donuts ein Loch in der Mitte?“
Ursprünglich hatten Donuts gar kein Loch. Dies entstand aus praktischen Gründen auf See.
Ein Stapel Donuts mit unterschiedlichen Glasuren.
Fotos: iStockphoto

Jeder kennt sie, die leckeren Teigkringel. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Mit Schoko- oder Erdbeerglasur, mit Streuseln oder Nüssen und manchmal auch mit Füllung. Doch eines ist immer gleich – das Loch in der Mitte. Woher kommt dieses Loch?

Donuts haben niederländische Einwanderer in den USA erfunden. Ursprünglich hatten sie gar kein Loch. Zuerst waren es Bällchen aus süßem Teig, die in heißem Öl knusprig frittiert wurden. Deswegen hießen sie auch „Olykoeks“, also „ölige Kekse“. Der Name „Donut“ kam folgendermaßen zustande: Die Rezepte besagten, man solle aus dem Teig kleine Nüsse  formen. Im Englischen heißt Teig „dough“ und Nuss „nut“. Zusammen wurde daraus „doughnut“ oder auch kurz „donut“, also „Teignuss“. Die Bällchen hatten allerdings ein Problem – in der Mitte wurde der Teig nie richtig durchgebacken, er blieb matschig.

Im 19. Jahrhundert hatte daraufhin Elizabeth Gregory die Idee, Nüsse in den Teig zu drücken. Ihr Sohn war zu der Zeit Kapitän. Er bekam für jede Fahrt von seiner Mutter einen Vorrat Donuts mit. Nun war es so, dass der gute Kapitän entweder keine Nüsse mochte und sie immer aus dem Teig pulte, wodurch ein Loch entstand. Oder er wollte bei Sturm gleichzeitig essen und sein Schiff steuern. Da spießte der Kapitän kurzerhand die Donuts auf sein Steuerrad auf. So ganz ist man sich da nicht sicher. Auf jeden Fall kamen die Kringel so zu ihrer Form und waren fortan immer schön durchgebacken.

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BAUZ 29, Seite 2, Leserseite

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