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Absturz aus Gitterbox

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Eine zur Arbeitsbühne umfunktionierte Gitterbox auf den Zinken eines Gabelstaplers führte zum Absturz von zwei Mitarbeitern.

K./Schleswig-Hol­stein. – Ein Schwerlastregal sollte abgebaut werden. Wie genau dies ausgeführt werden sollte, war nicht klar. Die Beteiligten verwandelten die Gitterbox auf den Gabelstaplerzinken in eine unbefestigte Arbeitsbühne. Bis diese zur Seite kippte und zwei Mitarbeiter 2 m mit nach unten riss. Beide erlitten schwere Brüche.

Der Unfall zeigt, dass eine ungesicherte Gitterbox als Standplatz völlig ungeeignet ist. Aufgrund der Konstruktion war eine Befestigung auf den Staplergabeln nicht möglich.

„Weder die vorhandene Hebebühne noch der Personenaufnahmekorb für den Gabelstapler wurden benutzt“, so die zuständige Aufsichtsperson. „Durch fehlende Vorgaben und mangelnde Beaufsichtigung wurde in diesem Fall eine verbotene Arbeitsweise gewählt. Der Unfall zeigt, warum. Als mit wuchtigen Hammerschlägen der waagrechte Querträger gelöst wurde, hielten sich beide Mitarbeiter zur gleichen Zeit auf einer Boxseite auf. Durch das zusätzliche Gewicht und die seitliche Belastung kippte die unbefes­tigte Gitterbox zur Seite.“

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