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Alleinarbeit

„Ich bin hier!“

Alleinarbeit in entlegenen Bereichen, zum Beispiel im Streinbruch.
Foto: 123RF

Wer außerhalb der Ruf- und Sichtweite zu seinen Kollegen arbeitet, macht Alleinarbeit. Das gilt auch für kurzzeitige Tätigkeiten.

Allein zu arbeiten ist risikoreich, weil ein Unfall nicht bemerkt wird oder man möglicherweise selbst nicht in der Lage ist, Hilfe zu rufen. Es gibt Tätigkeiten, die wegen der dabei vorhandenen großen Gefahren nicht allein ausgeführt werden dürfen, wie z. B. Befahren von Silos, Schweißen in engen Räumen oder Sprengarbeiten. Hier muss immer eine zweite Person anwesend sein. Trotzdem gibt es viele Situationen, in denen Alleinarbeit üblich ist. Dann sind besondere Sicherheitsvorkehrungen wichtig, wie z. B. Kontakt zu Kollegen per Telefon oder Sprechfunk in vorher vereinbarten Zeitabständen. Wer allein arbeitet, muss dafür körperlich und psychisch geeignet sein und  sollte regelmäßig unterwiesen werden. Wenn Sie allein arbeiten, checken Sie sich doch mal selbst:

  • Welche Gefahren muss ich beachten? Wie verhalte ich mich sicher?
  • Was mache ich in besonderen Situationen, z. B. bei Sturm, Gewitter, einer Störung?
  • Wie verhalte ich mich in Notsituationen richtig?
  • Wie und bei wem setze ich einen Notruf ab?

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