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Allergien

Starke Abwehr

Mann mit Taschentuch kurz vor einem Nieser.
Foto: 123RF

Das Immunsystem schützt uns. Es hat gelernt, schädliche Stoffe von harmlosen zu unterscheiden. Doch manchmal gerät dieses System durcheinander. Dann wird ein harmloser Stoff als „Eindringling“ erkannt. Der Körper wehrt sich und legt los. Die Nase läuft, die Haut juckt, die Augen tränen. Diese übermäßige Abwehrreaktion nennt sich Allergie.

Rund ein Drittel aller Deutschen hat eine Allergie, wie z. B. Heuschnupfen. Wenn der Wind Pollen in die Luft bläst, sind gerötete, tränende Augen und eine dauerhaft laufende Nase die Folge. Aber auch Bronchien oder Verdauungstrakt können betroffen sein. Weitaus schlimmere Folgen können Lebensmittel (z. B. Erdnüsse, Zitrusfrüchte) oder Insektengifte haben (durch Stiche oder Bisse). Dann kann es zu einem lebensbedrohlichen Schock kommen. Ursache dieser übertriebenen Abwehrmechanismen können Umweltverschmutzung, Vererbung, zu viel Hygiene oder Impfungen sein. Auch der zunehmende Stress kann eine Rolle spielen.

Das können Sie tun
Wenn Sie allergisch reagieren, gehen Sie zum Arzt und lassen Sie testen (Haut- oder Bluttest), auf welche Stoffe Ihr Immunsys­tem überreagiert. Behandelt wird dann mit Allergiemedikamenten. Sie dämpfen wirkungsvoll die heftige Abwehrreaktion des Körpers. Moderne Medikamente sind gut verträglich und haben wenig Nebenwirkungen. Möglich ist auch, den Körper zu desensibilisieren. Dieser wird über einen längeren Zeitraum an die allergieauslösenden Stoffe gewöhnt. Langfristig werden damit gute Erfolge erzielt.

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