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Atemschutz

Rauf mit der Maske

Schutzmasken dürfen nur für kurzzeitige Tätigkeiten verwendet werden und auch nur, wenn sonst keine andere technische Lösung möglich ist
Foto: 123RF

Schutzmasken sind keine Dauerlösung! Sie dürfen nur für kurzzeitige Tätigkeiten wie Rundgänge durch die Aufbereitung, kurze Störungsbeseitigungen oder Reparaturen benutzt werden.

Welche Maske geeignet ist, hängt stark vom Einsatzbereich ab. Die Filterklasse 1 darf nur bei Arbeiten mit allgemeinem Grobstaub verwendet werden. Bei Quarzfeinstaub zum Beispiel muss eine partikelfiltrierende Maske mit Filterklasse 2 oder 3 (FFP 2 oder FFP 3) eingesetzt werden. Je höher die Filterklasse, desto größer die Filterwirkung. Auch die Frage nach der körperlichen Tätigkeit ist wichtig. Kommt man stark ins Schwitzen und Schnaufen, muss die Schutzmaske ein Ausatemventil haben. So wird der Ausatemwiderstand reduziert und das Innere bleibt länger trocken. Ebenfalls sinnvoll sind sogenannte Halbmasken aus Kunststoff mit auswechselbarem Filter. Ist die Luft von Staub erfüllt, reichen die einfachen Masken allerdings nicht mehr aus. Dann müssen neben Schutzmasken der Filterklasse 3 auch Schutzanzüge getragen werden. Etwas, das alle Masken gemeinsam haben müssen, ist das CE-Kennzeichen. Nur dann sind sie als Persönliche Schutzausrüstung zulässig.

Übrigens: Nach einer Schicht ist der Filter verschlissen und ein neuer wird gebraucht. Also ab mit dem alten Filter in den Müll.

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BAUZ 27, Seite 9, Nebenthema: Atemschutz

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