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Messtechnischer Dienst der BG RCI

Grenzwertig?

Messtechnischer Dienst der BG RCI
Der Messtechnische Dienst der BG RCI kommt direkt in die Betriebe, misst die Staubbelastung an kritischen Arbeitsplätzen und berät die Mitarbeiter über Staubgefahren.

Quarz, Asbest, Mineralwolle – gesundheitsgefährliche Stäube sind an vielen Arbeitsplätzen zu finden. Sie können belastend für die Lunge sein oder sogar Krebserkrankungen auslösen.

Zum Schutz gibt es deshalb bestimmte Grenzwerte. Diese geben an, wie viel Staub in der Luft sein darf beziehungsweise wann es für Mitarbeiter gefährlich wird und Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Unterschieden wird Staub daher auch in „einatembar (E)“, also Stäube, die über Nase und Mund in den Körper gelangen, und „alveolengängig (A)“. Das ist sehr feiner Staub, der sogar bis in die Lungenbläschen vordringen kann. Für Stäube ohne spezielle gefährliche Wirkung gelten Grenzwerte von 1,25 mg/m³ Luft für A-Stäube beziehungsweise 10 mg/m³ für E-Staub. Doch es gibt auch Stäube, die sehr gefährlich sind, wie Asbest- oder Quarzstaub. Um auf der sicheren Seite zu sein, bietet die BG RCI für besondere Fälle eine Überprüfung durch den eigenen Messtechnischen Dienst an. Dieser kommt direkt in die Betriebe und misst die Staubbelastung an bestimmten Arbeitsplätzen. Außerdem übernehmen die Mitarbeiter Beratung über Staubgefahr nach dem „4-W-Prinzip“:

  1. Wie ist die Partikelgröße?
  2. Welche Art von Staub kann vorhanden sein (z. B. Quarz, Asbest)?
  3. Wie sind die Grenzwerte (Arbeitsplatzgrenzwert)?
  4. Welche Schutzmaßnahmen sind erforderlich?

Diese Fragen müssen in der Gefährdungsbeurteilung jedes Unternehmens beantwortet sein. Informieren Sie sich dazu doch auch bei Ihrem Vorgesetzten.

Messtechnischer Dienst der BG RCI

Das können Sie tun:

  • Geschlossene, gekapselte Maschinen und Anlagen mit integrierter Staubabsaugung nutzen.
  • Absaugung am Arbeitsplatznnutzen, möglichst dort, wo der Staub entsteht.
  • Raumlüftung mit Absaugelementen einschalten, um die Raumluft frisch und frei von Staub zu halten.
  • Trockene Stäube niemals mit dem Besen kehren, sondern vorher anfeuchten und mit einem Industriesauger wegsaugen.

Kontextspalte

BAUZ 27, Seite 8, Nebenthema: Atemschutz

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