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Trauma!

Reden hilft

Wer Augenzeuge oder Ersthelfer bei einem Unfall ist, kann einen Schock erleiden. Hilfe gibt es bei Fachleuten der BG RCI.
Wer Augenzeuge oder Ersthelfer bei einem Unfall ist, kann einen Schock erleiden. Hilfe gibt es bei Fachleuten der BG RCI. Foto: 123RF

Den Arbeitsunfall eines Kollegen mitansehen zu müssen, ist ein belastendes Erlebnis. Wer in so einer Situation ist, erleidet oft selbst einen Schock. Dann ist professionelle Hilfe wichtig.

Schlafstörungen, Angstträume, plötzliche Rückerinnerungen. Die Bilder des Unfalls kommen immer wieder vor dem inneren Auge hoch und können nicht verdrängt werden. Das nennt sich „posttraumatische Belastungsstörung“. Oft tritt diese erst nach Monaten oder Jahren auf. Eine Belastung für Körper und Geist gleichermaßen. Lustlosigkeit, Angst, Nervosität oder Reizbarkeit sind die Folge. Deshalb ist es wichtig, etwas dagegen zu tun. Manchmal hilft es, mit der Familie, Freunden oder Kollegen über das Erlebte zu reden. Bei schwereren Fällen sollten speziell ausgebildete Traumatherapeuten aufgesucht werden. Auch die BG RCI kann Psychotherapeuten vermitteln, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wenn Sie Untertützung brauchen, wenden Sie sich an die regional zuständige Bezirksdirektion.

Weitere Informationen: www.bgrci.de

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BAUZ 27, Seite 11, Gesundheit

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