Inhalt

Moment Mal!

Kurzinfos zum „Absturz“

Lummensprung

Trottellummenküken werden von ihren Eltern aus dem Nest gelockt und müssen so das Fliegen lernen.
Foto: Helmut Behrends

Sturz ins Wasser

Wer im Juni auf der Felseninsel Helgoland ist, kann dort ein einzigartiges Naturschauspiel beobachten – den Lummensprung. Bei ruhigem Wetter locken die Eltern durch Rufe ihre flugunfähigen Küken zum Sprung in die Tiefe. Diese stürzen sich am Steilhang in die 40 m tiefer liegende Nordsee. Das weiche Babyfederkleid, die Stummelflügel und die Luftsäcke im Körper helfen, den Aufprall auf Wasser oder Felsen unverletzt zu überstehen.


Nicht nachmachen!

Bitte nicht nachmachen! Darren Taylor alias Professor Splash springt aus 11 Metern Höhe in ein kleines Kinderplanschbecken.
Foto: Professor Splash

Professor Splash

Bauchklatscher im Schwimmbad sind enorm schmerzhaft. Darren Taylor aus Colorado, USA, macht freiwillig Bauchklatscher. Aus 11 m Höhe in ein kleines Kinderplanschbecken. Wasserstand 30 cm. Wie der 55-Jährige das überlebt? Es ist die spezielle Landetechnik. Durch den Aufprall mit dem Bauch wirkt das Wasser wie der Airbag eines Autos. Das bremst seinen Fall. Seine verrückten Stunts haben ihm den Spitznamen „Professor Splash“ und Weltrekorde in über 20 Ländern eingebracht.


Parabelflug

Völlig losgelöst. In dem kurzen Moment der Schwerelosigkeit untersuchen Forscher, wie der menschliche Körper reagiert.
Foto: DLR

Völlig losgelöst

Wie reagieren Menschen auf Schwerelosigkeit? Das untersuchen Forscher mit Freiwilligen bei einem sogenannten Parabelflug. Ein Spezialflugzeug steigt in einem gewagten Flugmanöver von 5.000 m steil nach oben auf etwa 8.000 m, um dann die gleiche Strecke wieder steil nach unten zu fliegen. Dabei wiegt man erst das Doppelte, dann gar nichts. Für etwa 22 Sekunden heben die Testpersonen dann im Inneren der Maschine vom Boden ab. In der Zeit werden die Versuche durchgeführt.

Kontextspalte

BAUZ 26, „Abstürze vermeiden“, Seite 6

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.