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Zecken

Hast du einen Stich?

Zecken saugen nicht nur Blut, sondern können auch sehr krank machen.
Foto: Fotolia

Es beginnt mit einem leichten Kitzeln auf der Haut. Dann ein kurzer Stich und schon hat sie sich festgebissen. Die Zecke. Ein fieser kleiner Blutsauger, der in hohen Gräsern und Büschen lauert. Die punktgroßen Beißer werden beim Arbeiten im Freien oder beim Spaziergang mehr oder weniger zufällig abgestreift. Sie sind am Körper leicht zu übersehen. Das kann unangenehme Folgen haben. Zecken können Viren übertragen, die eine Hirnhautentzündung auslösen. Circa 400-mal kommt es in Deutschland pro Jahr nach Zeckenbissen zur gefürchteten FSME (Frühsommer-Hirnhautentzündung). Fragen Sie Ihren Hausarzt, ob Sie in einem Risikogebiet leben. Eine vorbeugende Impfung kann hier sinnvoll sein. Auch eine weitere Krankheit, die Wanderröte (Borreliose), kann durch Zecken übertragen werden. Wird die Stichstelle rot und wandert diese Röte, sollten Sie sofort zum Hausarzt gehen. Der verschreibt dann Antibiotika.

Das können Sie tun

Lange Kleidung und geschlossene Schuhe können vor Zecken schützen. Körper und Kleider sollten nach Besuch von Wald und Wiesen abgesucht werden. Wenn es einen doch erwischt hat:

  • Zecke mit Zeckenpinzette entfernen (nach oben, nicht drehen)
  • Stelle desinfizieren
  • Tetanusschutz abklären
  • Bissstelle beobachten
  • bei unklarem Fieber Hausarzt auf Zeckenbiss hinweisen

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BAUZ 26, „Gesundheit“, Seite 10

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