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Gut ausgerüstet

Anseilschutz

Wer in der Höhe arbeitet und sich nicht mit anderen Hilfsmitteln sichern kann, muss Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz tragen.
Foto: Picture Alliance

Beim Einsatz von Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) gibt es viel zu beachten:

  • Arbeiten mit PSAgA dürfen nur eine kurze Zeit dauern, Anseilschutz sollte keine langfristige Lösung sein

  • PSAgA möglichst nur oberhalb des Standplatzes anschlagen

  • Seile/Bänder nicht über scharfe Kanten führen, nicht knoten oder unsachgemäß verlängern

  • Nur sichere Anschlagmittel und -punkte benutzen (der Vorgesetzte legt Anschlageinrichtungen fest)

  • Karabinerhaken an Anschlagpunkten müssen gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert sein, z. B. mit Schraubverschluss

  • Jeder Mitarbeiter muss vor der Benutzung im Umgang mit der PSAgA unterwiesen werden und geübt sein (PSA-Kurs der BG RCI empfohlen)

  • Vor jeder Benutzung: Sichtprüfung des Anseilschutzes auf Beschädigungen, Verunreinigungen, Einbrände, verbogene Karabinerhaken

  • Beschädigte oder bereits durch einen Absturz strapazierte PSAgA nicht wiederverwenden, sondern entsorgen

  • Einmal im Jahr muss eine Prüfung durch einen Sachkundigen stattfinden

  • Alle Teile der PSAgA müssen das CE-Kennzeichen tragen sowie EG-Baumustergeprüft sein

  • PSAgA trocken und geschützt lagern vor Öl, Säuren, Laugen, Putzmitteln, Funkenflug und Temperaturen über 60 °C

Kontextspalte

BAUZ 26, „Gesundheit“, Seite 10

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.