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Schutz vor Hautkrebs bei Arbeiten im Freien

Kleiner Punkt, große Gefahr

Wer sich zu oft einen Sonnenbrand einfängt, bei dem steigt das Hautkrebsrisiko.
Wer sich zu oft einen Sonnenbrand einfängt, bei dem steigt das Hautkrebsrisiko.

Die Sonne brennt. Der Schweiß fließt in Strömen. Gerade bei der Arbeit im Freien möchte man seine Klamotten von sich werfen, um sich abzukühlen. Doch wer mit nacktem Oberkörper ungeschützt in der prallen Sonne arbeitet, riskiert Sonnenbrände. Damit steigt das Hautkrebsrisiko.

Hautkrebs kann so harmlos aussehen wie ein Leberfleck oder rötliche Schuppen. Trotzdem können bösartige Tumoren oft tödlich enden, wenn sie zu spät erkannt werden. Ursache für Hautkrebs ist die UV-Strahlung der Sonne. Weltweit erkranken immer mehr Menschen. Bestimmte Hautkrebsarten sind mittlerweile als Berufskrankheit anerkannt. Außerdem haben gesetzlich krankenversicherte Personen ab 35 alle zwei Jahre Anspruch auf eine Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung.

Das können Sie tun, um sich vor Hautkrebs zu schützen:

  • Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor benutzen
  • Langärmlige Shirts, lange Hosen, Kopfschutz (Mütze, Helm), Nackenschutz tragen
  • Arbeitsort verlagern (von draußen nach drinnen) oder die Arbeitszeit verlegen (zwischen 11 und 15 Uhr brennt die Sonne am stärksten, dann ist auch die Konzentration der UV-Strahlen am höchsten)
  • Beim Arbeitgeber nachfragen, welche zusätzlichen Maßnahmen zum Sonnenschutz es geben könnte (z. B. Sonnensegel)

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BAUZ Zeitung Seite 9

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