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Allergien im Beruf vermeiden

Höllischer Juckreiz

Ein Mann kratzt sich
Foto: iStockphoto

Die Nase läuft. Die Augen tränen. Die Haut juckt. Manchmal kommen noch Hustenanfälle und Atemnot dazu. Allergien sind Abwehrreak­tionen des Körpers – oft gegen harmlose Stoffe wie Pollen, Tierhaare oder Nahrungsmittel. Das Immunsystem ordnet sie jedoch fälsch­licherweise als gefährlich ein.

Allergien können sich auch im Job entwickeln. Zum Beispiel können Stäube oder hautreizende Substanzen Auslöser sein.

  • Beobachten Sie sich. Wann sind die Symptome am schlimmsten? Gehen Sie nach Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub deutlich zurück? Führen Sie Protokoll über Ihre Beschwerden.
  • Abwechslung tut gut. Unterbrechen Sie regelmäßig belastende Tätigkeiten (zum Beispiel Feuchtarbeit) durch nicht be­lastende Arbeiten.
  • Lassen Sie sich vom Betriebs-, Haus- oder Hautarzt testen und beraten.
  • Prüfen Sie, ob sich gefahrlosere Stoffe einsetzen lassen. Besprechen Sie gemeinsam mit Ihrem Vorgesetzten und dem Betriebsarzt, ob und wann lösemittelfreie Kleber, Lacke oder chromatarmer Zement zum Einsatz kommen können.
  • Schützen Sie sich gezielt (Handschuhe, Masken etc). Verbessern Sie Arbeitsabläufe und -techniken.

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BAUZ Zeitung Seite 9

BAUZ kommt.

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