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Implantate

Elektrische Gefahr

Elektrische Gefahr für Implantate
Träger von Herzschrittmachern, Defibrillatoren oder anderen Körperimplantaten müssen genau darauf achten, mit welchen elektrischen Geräten sie arbeiten. Foto: picture alliance

Wer einen Herzschrittmacher oder Defibrillator trägt, sollte sich von bestimmten elektrischen Geräten und Anlagen fernhalten.

Viele Geräte erzeugen ein elektromagnetisches Feld. Das kann die Implantate stören. Ein Herzschrittmacher wird dann z. B. in der Unterstützung des Herzens blockiert. Oder ein Defibrillator löst einen unnötigen Stromstoß aus. Es besteht Lebensgefahr!

Welche Elektrogeräte sind zu vermeiden?

Sicher ist, wer auf das spezielle Verbotszeichen achtet. Geräte wie Magnetabscheider oder Schutzgas­schweißgeräte sollten gemieden werden. Auch größere Elektromotoren oder Schaltschränke können die Implantate beeinträchtigen. Ebenso Elektrogeräte mit Wackelkontakt, kaputten Stromkabeln oder anderen Fehlern. Deshalb: Geräte regelmäßig prüfen lassen und keine sichtbar defekten Geräte verwenden.

Maßnahmen: 

  • Betriebsanweisung erstellen
  • Gefahrenbereiche kennzeichnen
  • Abstände einhalten zwischen Schrittmacher und Antenne (elektrische Antriebe mindestens 35 cm, Mobiltelefon 20 cm)
  • Belastung verringern durch Abschirmung oder z. B. veränderte Leitungsführung 

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