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Arm gequetscht

Radlader-Rundflug

Unfall nachgestellt: Armbruch am Radlader
Unfall nachgestellt: Armbruch am Radlader

D./Thüringen. – Es sollte besonders schnell gehen und es wurde ganz besonders schmerzhaft für Louis P. (27). Er wollte eine Vereisung am Förderband in 7 m Höhe beseitigen.

Vom Laufsteg aus war diese Stelle nicht zu erreichen. Wegen der Eis- und Schneelage konnte auch keine Hubarbeitsbühne eingesetzt werden. Und die Zeit drängte. Deshalb ließ Louis sich von seinem Kollegen in der Radladerschaufel anheben und bis hoch zum Förderband transportieren. Um sich gut festzuhalten, legte Louis seinen Arm über die Oberkante der Radladerschaufel. Mit dem Hammer in der anderen Hand wollte er die Brocken am Abstreifer abschlagen. Doch dazu kam es gar nicht mehr. Der „Flug“ in der Schaufel endete mit einem gequetschten, gebrochenen Arm, da der Radlader zu nahe an die Förderbandkonstruktion geriet.

Die Sicherheitsfachkraft fasst den Unfall so zusammen: „Radlader dürfen nicht als Hebebühne eingesetzt werden. In unserer Betriebsanweisung steht eindeutig, dass keine Personen angehoben werden dürfen. Wir werden reagieren und unsere Radladerfahrer nochmals unterweisen. Außerdem werden wir eine andere Lösung für das Erreichen des Förderbandkopfes brauchen. Der Laufsteg muss so erweitert werden, dass eine Störungsbeseitigung im Bereich des Antriebes und am Abstreifer in Zukunft gefahrlos durchgeführt werden kann.“

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