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Extremschwimmer

Planschen im arktischen Ozean

Extremschwimmer Lewis Gordon Pugh
Foto: picture alliance

Brrrr, da bekommt man ja schon vom Zusehen Gänsehaut.

Ein Mann springt, nur mit Badehose bekleidet, in die eisigen Fluten des Nordpols. 99 Prozent der Menschheit würden das nicht überleben. Doch dieser Mann kann. Der Engländer Lewis Gordon Pugh hat eine besondere Fähigkeit. Er kann seine Körpertemperatur völlig selbstständig um 2 °C anheben, auf ungefähr 38–39 °C. Eine Fähigkeit, die bisher bei keinem anderen Menschen erkannt wurde. Die hilft Pugh bei seinem Sprung ins eiskalte Nass, denn dadurch kühlt sein Körper in der klirrenden Kälte viel langsamer ab als der eines normalen Menschen. Einen Kilometer und 20 Minuten später steigt er wieder raus. Pugh will mit dem Sprung in das –1,7 °C kalte Wasser ein Zeichen setzen. Ihm geht es darum, die Aufmerksamkeit von Politikern weltweit auf den Klimawandel zu lenken. „Das Schicksal der Menschen wird sich hier in der Arktis entscheiden. Wenn die Arktis schmilzt, betrifft es uns alle. Ich will etwas Symbolisches tun, etwas, was die Politiker dieser Welt aufrüttelt. Auf meine Art möchte ich die Menschen inspirieren, diese Welt zu beschützen.“

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BAUZ Seite 12 Schwerpunkt „Vermischtes“

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