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Antelope Canyon

Weiter geht’s mit Leiter

Antelope Canyon
Wasser und Wind haben den Antelope Canyon über Jahrtausende geformt und dabei tiefe Einschnitte im Gestein hinterlassen. Foto: Larry Bourne

Dieser Canyon ist magisch. Er besteht aus einem oberen und einem unteren Teil. Durch einen schmalen Spalt gelangt man über Eisenleitern mitten hinein in die Zauberlandschaft.

Der Weg führt vorbei an bizarr geformten Felsen, sanft geschwungenen Felsbögen und kantig scharfen Sandsteinen. Die Lichtverhältnisse wechseln ständig. Durch schmale Öffnungen werden die Sonnenstrahlen gebündelt. An einigen Stellen fallen sie als „Beams“ durch die schmale Schlucht bis zum Boden des Canyons. Die rotbraune Felswand erglüht dann im indirekten Licht. Ein Feuerwerk der Farben, das man nicht so schnell vergisst. Aufgrund ständig wechselnder Lichtverhältnisse entstehen immer wieder neue Eindrücke. Bereiche die noch kurz vorher im Schatten lagen, werden plötzlich angestrahlt. An manchen Stellen ist der Antelope Canyon so schmal und steil, dass ein Weiterkommen unmöglich wäre. In diesen Abschnitten wurden für Besucher Leitern aus Eisen angebracht. Die meiste Zeit über sind beide Canyonteile trocken und zugänglich. Nur bei Regenwetterlagen ist absolute Vorsicht geboten. Denn dann besteht die Gefahr einer Sturzflut. Die hat gewaltige Kräfte und ist lebensgefährlich. 1997 wurden elf Besucher von einer solchen Sturzflut überrascht und bezahlten das mit ihrem Leben.

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BAUZ Zeitung Seite 12

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