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Wartung, Reparatur, Montage

Inspektion im All

Astronaut Stephen K. Robinson  bei Außenbordaktivitäten fest  verankert am langen Roboterarm.
Astronaut Stephen K. Robinson bei Außenbordaktivitäten fest verankert am langen Roboterarm. Foto: NASA

In 400km Höhe kreist die Weltraumstation ISS um die Erde. Viele Astronauten wirken daran mit, dass die ISS kontinuierlich gewartet, repariert und weiter ausgebaut wird. Eine wichtige Hilfe dabei ist der riesige Roboterarm „Canadarm 2“.

Der Roboterarm ist 15,33 Meter lang und hat einen Durchmesser von 38 Zentimetern. Er ist dem menschlichen Arm nachempfunden und besitzt einen Oberarm, einen Unterarm sowie eine Hand. Er ist auf der Backbordseite mit seinem Schultergelenk direkt hinter dem Cockpit befes­tigt. Mit seiner Hilfe können die Astronauten bis zu 29 Tonnen Nutzlast ein- bzw. ausladen.

„Albtraum eines Astronauten: im All verloren gehen“

Das Besondere des Arms: Er kann sich auf einer Art Schlitten wie eine Raupe vorwärts bewegen und somit Arbeiten an jeder Stelle der Außenwand verrichten. Gesteuert wird er von Astronauten innerhalb der ISS. Sie können mit Hilfe des Arms nicht nur Montagearbeiten durchführen, sondern auch Satelliten einfangen und nach der Reparatur wieder aussetzen. Bei Außenbordtätigkeiten dient der Arm den Astronauten als bewegliche Plattform. Damit die Raumfahrer im Weltall nicht verloren gehen, sind sie mit Hilfe einer Fußstütze fest am Roboterarm verankert. Um die Notwendigkeiten von Wartungs- und Reparaturarbeiten einschätzen zu können, nutzen die Astronauten eine integrierte Kamera. Sie unterstützt bei Inspektionen von außen.

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BAUZ Zeitung Seite 12

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