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Betonwerk Großenkneten-Ahlhorn der EHL-Gruppe

„Arbeitssicherheit geht vor Produktion“

Pflastersteine, Pflanzringe, Palisaden. Das alles gehört zur Produktpalette der EHL AG. Arbeitsschutz ist ein wesentlicher Faktor im Unternehmen. So auch beim Aufbau eines neuen Werkes in Großenkneten-Ahlhorn.

Werkleiter Arno Immoor
Werkleiter Arno Immoor
Technischer Leiter Jörg Jülich
Technischer Leiter Jörg Jülich

Werkleiter Arno Immoor war von Beginn an mit seinem Know-how beteiligt. „Schon bei der Planung wurde die Sicherheitsphilosophie ‚Arbeitssicherheit geht vor Produktion’ sichtbar. Das bestätigt auch der Technische Leiter der EHL AG, Jörg Jülich, der als Projektleiter am Bau des Werkes beteiligt war. „Auch heute gilt die Rangfolge: Arbeitsschutz   Qualität  Produktivität!“ Nach Inbetriebnahme 2008 erhielt die EHL-Gruppe von der ehemaligen StBG (heute: BG RCI) das Gütesiegel „Sicherheit mit System“ für ein vorbildliches Arbeitsschutzmanagement. Als Belege für eine dauerhafte und konsequente Umsetzung konnte die EHL AG das Gütesiegel „Sicherheit mit System“ in 2011 erfolgreich verteidigen. Das wird bei vielen Details deutlich:

Die konsequente Aufrechterhaltung von Ordnung und Sauberkeit

1. Die moderne Sicherheits-SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) ermöglicht ein schnelles und sicheres Eingreifen in den Fertigungsprozess bei Anlagenstörungen. Die Steuerung erkennt, dass ein Mitarbeiter reinwill und schaltet alle Energiequellen ab. Vorher ist ein Öffnen der Tür nicht möglich.  Bei Reparatur- und Wartungsarbeiten sind alle Mitarbeiter mit einem namentlich gekennzeichneten Schloss ausgestattet, um sich gegen das unbeabsichtigte Wiedereinschalten der Anlage zu schützen.

2. Was das sicherheitsgerechte Verhalten der Mitarbeiter anbelangt, steht die Vorbildfunktion der Vorgesetzten an erster Stelle. Das fängt beim Tragen der vorgeschriebenen PSA an und erstreckt sich auf die konsequente Aufrechterhaltung von Ordnung und Sauberkeit. Wenn das nicht reicht, gilt die Devise „Null Toleranz bei Ignoranz“. 

Verkehrswege für Fußgänger und Fahrzeugverkehr sind konsequent getrennt.
Der Schwenkkran erleichtert den Formenwechsel

3. Verkehrswege für Fußgänger und Fahrzeugverkehr sind konsequent getrennt. 

4. Der Formenwechsel am Steinfertiger wird durch den hierfür installierten Schwenkkran erleichtert.

Eine Tafeln mit Betriebsanweisungen, Notfallplan, Telefonnummern und Hinweisen zur Ersten Hilfe
Auch Fremdfirmen werden in das Sicherheitskonzept eingebunden

5. Zur Information der Mitarbeiter befinden sich an gut sichtbaren Positionen Tafeln mit Betriebsanweisungen, Notfallplan, Telefonnummern und Hinweisen zur Ersten Hilfe.

6. Aber auch Fremdfirmen werden in das Sicherheitskonzept eingebunden. Das beginnt mit der Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Firmengelände und endet nicht zuletzt mit dem konsequenten Tragen der Persönlichen Schutzausrüstung.

Die Auswertung von Beinaheunfällen ist ebenfalls wichtig für die Sicherheitsarbeit. Hier gilt die Devise: Weniger ist mehr. Nicht jeder Beinaheunfall wird erfasst. Es gilt, die Mitarbeiter so zu sensibilisieren, dass sie selbst ein Gespür  dafür entwickeln, welche Ereignisse wertvoll ausgewertet werden können. Außerdem kommt eine selbst entwickelte standardisierte Anleitung für Ladungssicherungsmaßnahmen der werkseigenen Produkte bei den Spediteuren zum Einsatz. Und: Das Werk besitzt ein Arbeits-, Umwelt- und Qualitätsmanagement, das es regelmäßig überprüfen lässt.

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BAUZ Zeitung Seite 10

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