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Von Förderbändern und Krokodilen

Lauernde Bestien

Bissiges Biest:  Im Maul des Krokodils­  steckt der Arm  des Tierarztes.
Bissiges Biest: Im Maul des Krokodils steckt der Arm des Tierarztes. (Foto: AP Images)

Scheinbar harmlos und ungefährlich liegen sie da. Doch wehe dem, der ihnen zu nahe kommt. Urplötzlich schnappen sie zu. Und schon haben Förderbänder oder Krokodile ihr Opfer fest im Griff. Wer meint, er könne dies durch schnelle Reaktion verhindern, liegt falsch. Wie ein Tierarzt im taiwanesischen Zoo Shoushan. Er wollte ein krankes Krokodil behandeln. Doch das Riesenreptil war nicht richtig „stillgelegt“. Es biss zu!

Unterarm abgerissen
Eigentlich wollte Tierarzt Chang Po-yu dem kranken Krokodil nur helfen. Er betäubte das Tier mit drei Spritzen, um es anschließend mit Antibiotika zu versorgen. Doch dazu kam es nicht mehr. Offenbar bemerkte der 38-Jährige nicht, dass das Krokodil nicht völlig betäubt war: Als er seinen Arm durch den ­Eisenzaun steckte, um die Betäubungsspritze aus der Flanke des Tieres zu entfernen, schnappte das 200-Kilo-Krokodil plötzlich zu. Das 17 Jahre alte Männchen packte den Tierarzt und riss ihm den Unterarm mitsamt Hand ab.

Erst als ein Polizist zwei Schüsse auf das Krokodil abfeuerte, ließ es die Beute los. Das herbeieilende Zoopersonal konnte den Arm aus dem Maul des Tieres retten und schickte das Körperteil sogleich in die Klinik. Die Ärzte nähten den Unterarm erfolgreich wieder an.

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BAUZ Zeitung Seite 12

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