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Unterschätzt: Sekundenschlaf

Todmüde!

Der Autofahrer gähnt
Foto: DVR

Es beginnt mit einem Gähnen. Die Reaktionen werden langsamer, die Augenlider schwerer.

Müdigkeit hinterm Steuer ist eine der häufigsten Unfallursachen auf deutschen Straßen. Gründe für Sekundenschlaf können die Tageszeit, Schlafdefizit oder Schlafstörungen sein. So bleiben Sie fit am Steuer:

  • Treten Sie eine Fahrt nur ausgeschlafen an.
  • Halten Sie vor der Fahrt – wenn nötig – noch einen Kurzschlaf.
  • Null Promille.
  • Falls Sie Medikamente nehmen: Achten Sie darauf, ob sie müde machen. Wenn ja, nicht fahren.
  • Fahren Sie möglichst nicht in der zweiten Nachthälfte.
  • Legen Sie regelmäßig Pausen ein. Am besten nicht länger als 2 Stunden am Stück fahren.
  • Auch mit Pausen sollten Sie nicht länger als insgesamt 10 Stunden unterwegs sein.
  • Fahren Sie bei längeren Strecken mit einem Beifahrer. Unterhalten Sie sich mit ihm und bitten Sie ihn, ein wachsames Auge auf Sie zu haben.
  • Nehmen Sie leichte und bekömmliche Snacks zu sich.
  • Verzichten Sie auf koffeinhaltige oder aufputschende Getränke. Die Leistungskurve steigt kurzfristig an, fällt danach aber rapide ab. Besser: Wasser, Säfte, Tee.
  • Stellen Sie den Sitz so ein, dass Sie bewusst aufrecht sitzen.
  • Lüften Sie regelmäßig.


Wer während der Fahrt trotzdem müde wird: Parkplatz ansteuern und ein Nickerchen machen. 20 Minuten Schlaf bewirken Wunder. Tipp: Kissen, Decke, Schlafmaske und Wecker dabeihaben.

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BAUZ Zeitung Seite 9

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