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Eichhörnchen

Bunkern, was die Nüsse hergeben

Ein Eichhörnchen starrt auf eine Nuss
Foto: fotolia

Eichhörnchen sind echte Lager-Spezialisten. Um sich vor Engpässen zu schützen, legen sie Futtervorräte an, wenn es Nüsse und  Samen im Überfluss gibt. Man weiß ja nie, wie der nächste Winter wird.

Da Eichhörnchen keinen Winterschlaf halten, beginnen sie zeitig im Herbst Lager anzulegen. In drei Monaten sammelt ein einzelnes Eichhörnchen bis zu 10.000 Nüsse, Eicheln oder Bucheckern. Maul auf, Leckerbissen rein und ab damit zur nächsten „Vorratskammer“. So bleiben alle Pfoten frei. Die Einlagerung im Boden ist immer gleich: Loch scharren, Nuss ablegen und die Erde sorgfältig mit der Schnauze festdrücken. So kann niemand versehentlich über den leckeren Vorrat stolpern. Viele der Verstecke finden Eichhörnchen nie wieder. Sie versuchen es auch gar nicht, sie sich zu merken, sondern spüren die Schätze bei Bedarf mit ihrer feinen Nase auf. Im Boden liegende Haselnusskerne riechen Eichhörnchen aus 30 cm Entfernung, sogar wenn sie unter Schnee versteckt sind.

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BAUZ Zeitung Seite 12

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