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Hitzestress

Wenn das Auto zum Brutkasten wird

Beim Hitzestau im Auto lässt die Konzentration deutlich nach.
Beim Hitzestau im Auto lässt die Konzentration deutlich nach. (Foto: Fotosearch)

Das ist kein Tag für Anna Wesemann! Das Thermometer zeigt 32 Grad und sie ist ohnehin total kaputt. Jetzt muss sie sich im Berufsverkehr noch 45 Minuten nach Hause quälen. Anna öffnet die Tür ihres dunkelblauen Golfs. Sofort schlägt ihr eine Hitzewelle entgegen, als hätte sie einen Backofen geöffnet.

Hochsommerliche Temperaturen machen Autofahrern zu schaffen. Hitze bedeutet Stress: Die Herzfrequenz steigt und starkes Schwitzen treibt den Flüssigkeitsverlust in die Höhe. Ermüdung, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit führen zu verminderter Konzentration und es kommt zu verlängerten Reaktionszeiten. Oft sind mehr Lenkbewegungen notwendig, um die Spur zu halten. Auch Übelkeit und Kreislaufprobleme können die Folge sein. Man wird reizbarer. Die Unfallhäufigkeit wächst mit jedem Grad Celsius.

Bewahren Sie einen kühlen Kopf:

Sonneneinstrahlung hat großen Einfluss auf das Autoklima. Mit Wärmeschutzverglasung und Sonnenblenden lässt sie sich verringern. Öffnen Sie vor der Fahrt alle Fenster und die Heckklappe. Das baut den Hitzestau ab. Klimaanlage vorhanden? Denken Sie daran, die Fenster zu schließen. Die Temperatur sollte nicht unter 18 Grad sinken: Erkältungsgefahr. Trinken Sie ausreichend: Wasser und verdünnte Fruchtsäfte sind die besten Durstlöscher. Vorausschauendes Fahren ist angebracht: Bleiben Sie trotz Hitzestress kooperativ und freundlich. Dafür ernten Sie in den meisten Fällen selbst ein Lächeln, was wiederum die Laune hebt.

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BAUZ Zeitung Seite 9

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