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Kurz notiert

Gerichtsurteile

Hamsterrad

Eine Zwölfjährige stürzte in der „Lauftrommel“ eines Freizeitparks, die sie durch eigene Laufbewegungen zum Drehen gebracht hatte. Dabei brach sie sich das linke Sprunggelenk. Die Eltern verklagten den Freizeitparkbetreiber auf Schadenersatz. Die Trommel habe sich aufgrund eines Konstruktionsfehlers zu schnell gedreht. Das Urteil: Für Spielgeräte zum Test der Geschicklichkeit könne keine absolute Sicherheit garantiert werden. Außerdem habe die Trommel den DIN-Normen entsprochen.

(OLG Celle Aktenzeichen 9 U 7/03)

Ganz schön finster

Wer ohne Vorsichtsmaßnahmen ein fremdes dunkles Haus betritt, trägt ein Mitverschulden, wenn er dabei stürzt. So zog sich eine 70-Jährige Platzwunden und Prellungen zu, als sie beim Suchen des Lichtschalters die unbeleuchtete Kellertreppe hinabfiel. Sie verklagte die Baubetreuungsgesellschaft. Da die technischen Einrichtungen nicht funktionierten, wurde der Klägerin Recht gegeben. Aufgrund ihrer Unvorsichtigkeit wurden Schmerzensgeld und Schadenersatz jedoch halbiert.

(AG München Aktenzeichen 172 C 0800/06)

Kontextspalte

BAUZ Zeitung Seite 1

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