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Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“

5.000 Mal Tränen, Trauer und Wut

Ein Plakat der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“
Foto: DVR

Sie wollten nicht zu spät zur Arbeit kommen, sie wollten noch kurz vor 20 Uhr im Supermarkt einkaufen, sie wollten die Kinder rechtzeitig zum Sport bringen oder ihre Clique beeindrucken.

Ein Plakat der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“
Foto: DVR

Sie – das sind viele Auto- und Motorradfahrer auf Deutschlands Straßen, die es viel zu häufig viel zu eilig haben. Wer zu schnell unterwegs ist, spielt allerdings nicht nur mit seinem eigenen Leben. Jedes Jahr sterben rund 5000 Menschen. Zu hohe Geschwindigkeit ist die Unfallursache Nummer eins auf deutschen Straßen. Mit der ­Kampagne „Runter vom Gas“ geben Bundesverkehrsministerium,  der ­Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und Berufsgenossenschaften den Zahlen ein Gesicht. Ziel ist, die Zahl der Verkehrstoten von 2000 bis 2010 zu halbieren.

Ein Plakat Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“
Foto: DVR

Die glücklichen und sorglosen Momentaufnahmen von Familien, Paaren oder Freunden stehen im Kontrast zu den Todesanzeigen – angelehnt an tatsächliche Unfall­situationen. Sie sollen Auto- und Motorradfahrer aufrütteln. Denn Leid und Verzweiflung, Trauer und Tränen lassen sich verhindern – durch eine bewusste und vorsichtige Fahrweise.

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BAUZ Zeitung Seite 11

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