Inhalt

Was nicht passt, wird passend gemacht

Stauraum Autodach

Zubehör wie Fahrradkorb und Kindersitz gehört nicht aufs Dach.
Zubehör wie Fahrradkorb und Kindersitz gehört nicht aufs Dach. (Foto: Picture Alliance)

„Achtung! Auf der A7, Ausfahrt Walsrode, liegt ein Fahrrad auf der mitt­leren Fahrspur.“ Heruntergefallene Ladung – kein Einzelfall! In der Urlaubssaison wird gepackt, was das Zeug hält. Passt etwas nicht ins Auto, landet es auf dem Dach. Doch nicht jeder Autofahrer besitzt eine Dachbox. Und so tummeln sich Riesenkoffer, Boote und Surfbretter in luftiger Höhe. Die richtige Befestigung ist das A und O. So schützen Sie Ihr Hab und Gut – und Ihre Mitmenschen:

  • Verwenden Sie nur Dachträger, die für Ihr Auto bestimmt sind. Achten Sie dabei auf das Zeichen GS (Geprüfte Sicherheit).
  • Montieren Sie Ihren Dachträger genau nach  Betriebsanleitung.
  • Beachten Sie die maximal zulässige­ Dachlast Ihres Autos (siehe Bedienungsanleitung). Sie liegt­ meist bei 55-75 kg (2-3 Räder).
  • Entfernen Sie angebrachtes Zubehör wie Packtaschen, Kindersitze, Paddel, Luftpumpen.
  • Fahren Sie nicht schneller als 130 km/h. Der Fahrtwind ist sonst zu stark, Befestigungen könnten sich lösen.
  • Überprüfen Sie bei jedem Tankstopp, ob noch alles sicher festgezurrt ist.
  • Beachten Sie, dass sich das Auto speziell in Kurven sowie bei plötzlichen Ausweich- und Bremsmanövern anders verhält.
  • Denken Sie an Ihre Ladung, bevor Sie in Unterführungen oder Garagen einfahren!

Am sichersten transportieren Sie sperrige Sachen auf Trägern für die Anhängerkupplung. So lässt sich das Auto bequem be- und entladen. Fahrräder & Co. fahren bei dieser Variante im Windschatten mit. Das spart ordentlich Sprit.

Kontextspalte

BAUZ Zeitung Seite 9

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.