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Trunkenheitsfahrt mit bösen Folgen

Blau über Rot gefahren

Man sieht durch die Scheibe des Autos nur die verschwommene Straße

Ein Freitagabend im Dezember. Rainer K. (43) verabschiedet sich auf dem Weihnachtsmarkt von seinen Kollegen, will schnell nach Hause. Die Luft ist frostig, aber die Becher Glühwein wärmen noch nach. „Ich fühlte mich völlig nüchtern. Und der Heimweg war kurz, gleich im nächsten Ort“, erinnert Rainer sich. Also schnell ins Auto und los.

Auch Silke K. (27) ist mit ihrem Fahrrad unterwegs nach Hause. Als die Ampel für sie auf Grün springt, leuchtet sie für Rainer rot. „Ich habe die Ampel zu spät gesehen.“ Rainer ist viel zu schnell unterwegs. Muss voll in die Eisen steigen. Zwecklos. Sein Auto erfasst das Fahrrad von Silke K. Trauriges Ende eines geselligen Abends: Die junge Frau kommt mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Rainer bleibt unversehrt. Die anschließende Blutuntersuchung ergibt
1,2 Promille. „Ich habe die Wirkung des Glühweins total unterschätzt. Und kann allen nur raten, das Auto in so einem Fall stehen zu lassen.“ Die gute Nachricht: Silke K. wird keine bleibenden Schäden behalten.


Unfälle unter Alkoholeinfluss

Advent, Advent, der Schädel brennt

Ein Kalender mit einer Eintragung zu einer Weihnachtsfeier

In der Adventszeit ist der Terminkalender randvoll. Eine Weihnachtsfeier jagt die nächste. Gerade jetzt häufen sich die Unfälle unter Alkoholeinfluss. Bereits geringe Mengen reichen aus, um das Nervensystem zu beeinträchtigen. Die Konsequenz: Die Reaktionszeit steigt, es dauert viel länger, eine Situation als Gefahr zu erkennen. Außerdem wird das Blickfeld eingeschränkt, und man fühlt sich von hellem Licht geblendet. Angetrunkene Autofahrer neigen auch oft dazu, Geschwindigkeiten sowie Abstände falsch einzuschätzen. Das bedeutet, sie fahren zu schnell und auch zu dicht auf. Oder: sie übersehen mal eben eine rote Ampel ...

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BAUZ Zeitung Seite 7

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.