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Kurz notiert

Gerichtsurteile

Urlaub – tödlicher Sturz vom Balkon

Eine Witwe verklagte einen Reiseveranstalter zur Zahlung von Schmerzensgeld und Beerdigungskosten. Während des Türkeiurlaubs war ihr Mann vom Balkon des Hotelzimmers im 3. Stock gestürzt und verstorben. Das Oberlandesgericht Köln gab der Klägerin Recht. Die Balkonbrüstung erfülle mit 56 cm nicht den geforderten Sicherheitsstandard.

(OLG Köln, Az. 16 U 40/06)

Hoch gestapelt im Getränkemarkt – Sturz von Palette

Eine Kundin stieg auf eine Palette mit Wasserkisten, verfing sich mit dem Fuß in einem Transportband und stürzte. Die Folge: Kniebruch und Schnittverletzungen. Die Frau verklagte den Inhaber. Das Gericht urteilte: Der Inhaber habe seine Fürsorgepflicht verletzt, da er die Palette von den Transportbändern hätte befreien müssen. Trotz 25 % Mitschuld erhielt die Klägerin 4.500 Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld für ihre siebenmonatige Arbeitsunfähigkeit.

(LG Coburg, Az. 12 O 871/03)

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BAUZ Zeitung Seite 1

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