1. Erlaubnis vom Anlagenbetreiber einholen.
    Persönliche Schutzausrüstungen benutzen. Stromzufuhr auf allen Leitungen abschalten, die zur Arbeitsstelle führen. Und zwar allseitig und allpolig.
     
  2. Gegen Wiedereinschalten sichern
    Hauptschalter mit einem Vorhängeschloss abschließen. Schaltsperren einsetzen. Herausgedrehte Sicherungen mitnehmen. Warnschild für die Dauer der Arbeiten eindeutig anbringen.
     
  3. Spannungsfreiheit feststellen
    Nur geeignete zweipolige Spannungsprüfer benutzen. Vor jedem Einsatz auf Funktion prüfen. Spannungsfreiheit immer allpolig feststellen. Das heißt: Alle Außenleiter gegen den Neutralleiter bzw. das Erdpotenzial messen.
     
  4. Erden und kurzschließen
    Geeignete und geprüfte Vorrichtungen und Werkzeuge benutzen. Immer zuerst erden und dann kurzschließen.
     
  5. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
    Können Anlagenteile in der Nähe der Arbeitsstelle nicht freigeschaltet werden, müssen unter Spannung stehende Teile abgedeckt oder abgeschrankt werden. Je nach Spannungsstärke kommen isolierende Tücher, Schutzplatten, Schläuche, Formstücke und zusätzlich Absperr-/Warntafeln zum Einsatz.