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Das sagen die Mitarbeiter bei CEMEX

Arbeitsschutz ist Teamsache

Andreas Wilke prüft ein elektrisches Arbeitsmittel.
Andreas Wilke, Teamkoordinator Mechanik, Bereich Klinkererzeugung

„Wir haben viele überwachungspflichtige Anlagen. Wir checken, welche aktuellen Probleme auftauchen, welche ungeplanten Reparaturen anstehen. Dann weise ich die Kollegen ein, schreibe Arbeitserlaubnisscheine aus. Dort wird vermerkt, wer was wann wo zu machen hat. Die Jungs gehen damit zum Schichtmeister, der die Schutzmaßnahmen ausfüllt. Wenn die Aufgabe so weit verstanden ist, prüfen wir, ob die Werkzeuge, Anschlagmittel oder elektrischen Geräte in Ordnung sind oder augenscheinliche Mängel haben. Bei Schäden werden sie aussortiert. Dann geht’s rüber in die E-Abteilung. Dort wird entschieden, ob sie vor Ort zu reparieren sind oder eingeschickt werden müssen. Ersatz ist immer vorrätig.“

 

Alexander Meinhard in Elektroschutzkleidung vor einem offenen Schaltschrank.
Alexander Meinhard, Elektriker

„Wichtig ist mir, dass alle Maßnahmen wirklich Sinn machen und zusammenpassen. Mit der Gefährdungsbeurteilung müssen auch wir uns als Mitarbeiter auseinandersetzen. Es ist immer wieder gut, sich zu überlegen, was für Gefahren entstehen können. Und sich auch mit möglichen schweren Unfällen auseinanderzusetzen, z.B. über die Beinahe-Unfallkarten. Das Zusammenspiel in der Arbeitssicherheit von Sicherheitsbeauftragten und Sicherheitsfachkraft ist schon enorm wichtig und bringt ungemein viel. Herrn Stolze als Sicherheitsingenieur kann man immer ansprechen. So macht Arbeitsschutz auch ganz viel Spaß. Wichtig ist, immer die Augen aufzumachen und zu versuchen, sich und andere zu schützen.“

 

Thomas Klawisch vor einem Lkw-Stellplatz.
Thomas Klawisch, Koordinator Bereich Team-Service

„Ich bin vor zwei Jahren Koordinator der Abteilung geworden. Als Arbeiter sieht man viele Sachen ganz anders, als wenn man Vorgesetzter ist. Dinge, die einem auffallen, kann man wirklich ruckzuck ändern. Wenn man sich selbst wirklich dafür einsetzt und die richtigen Worte findet. Wir hatten zum Beispiel ganz alte Kipploren. Daran hat sich jemand ein bisschen den Arm geprellt. Ich hatte das schon mal angesprochen, dass wir da was ändern müssen. Als ich gefragt wurde, wie wir das Problem ändern können, habe ich darauf hingewiesen, dass ich schon einen Vorschlag gemacht hatte. Und dann wurden noch Gelder gefunden und 13 neue Loren angeschafft. Wenn so was klappt, erleichtert uns das die Arbeit im Team total.“

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BAUZ 38 Seite 9

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.