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Das sagen die Mitarbeiter bei RWE

Sicherer werden

Dennis Lamb holt eine Nylonkette aus einer Lagerkiste auf einem Tieflader.
Dennis Lamb, Hilfsgerätefahrer und Sicherheitsbeauftragter. Foto: Mirko Bartels

„Wir steigen gerade von schweren Stahlketten auf Nylonketten um. 5 kg statt 20 kg. Die Nylonketten sind leichter, stabiler und haben mehr Zugkraft. Mit meinem anderen Projekt ‚CeoTronics‘ habe ich den ersten Platz beim Sibe-Projekt des Jahres gemacht. Es ist ein neues Kopfhörersystem, das über Funk läuft. Auf einem Tieflader ist z. B. ein Kollege vorne, einer hinten. Beide bekommen einen Kopfhörer und können dann miteinander sprechen, ohne irgendwo auf einen Knopf drücken zu müssen. Wenn es ums Prüfen geht, haben wir für die ganzen Hilfsgeräte Kontrollzettel für die Fahrer. Füllstände, Licht, Sicherheitsgurt, Sicherheitseinrichtungen. Das wird regelmäßig kontrolliert.“

 

Udo Heilmann beim Anbringen von Speichenreflektoren an einem Fahrrad.
Udo Heilmann, stellvertretender Vorarbeiter und Sicherheitsbeauftragter. Foto: Mirko Bartels

„Ich bin zuständig für die Vor- und Nachbereitung der Reparaturen an den Großgeräten wie Baggern und Absetzern und auch an Bandanlagen. Mein letztes Sibe-Projekt war, alle Fahrräder mit Speichenreflektoren auszustatten. Damit wir morgens besser gesehen werden. Es ist ein weiter Weg bis hierher. Deshalb nehmen wir alle ein Fahrrad für hin und her. Aber auch zum Thema Ladungssicherung haben wir was gemacht, beim Transport von Girlanden, also das komplette System von Tragrollen mit Aufhängung. Früher haben wir das nur drübergeschlagen. Jetzt haben wir das mit Diagonalzurren, Kantenschutz und Anti-Rutsch noch sicherer gemacht.“

 

Simon Schmitz kniet neben seiner Erfindung, einer Hebehilfe für Gerüste für Gabelstapler.
Simon Schmitz, Spezialwerker Bergbau und Sicherheitsbeauftragter. Foto: Mirko Bartels

„Besonders erfolgreich sind Maßnahmen, wo nicht nur der Sibe mit eingebunden ist, sondern am besten die ganze Mannschaft. Wir haben z.B. ein Anbauteil für einen Radlader erstellt. Mit dem können Gerüste kabelseitig sicher ausgehoben und verschoben werden. An dem Gerüst gibt es zwei Seiten, die Schienen- und die Kabelseite. An der Kabelseite wird es gefährlich, wenn man an die Kabel kommt. Deshalb haben wir das Anbauteil entwickelt. Es funktioniert wie ein Schuh, der über die Zinken kommt. Den Haken klappt man mittig um, so dass er frei schwingt. Hier kommen die Kabel rein. Man fährt mit dem Stapler über das Gerüst, senkt ab, fährt zurück und hebt das Gerüst so sicher an.“

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BAUZ 38 Seite 8

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