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Schwarz auf weiß

Wie warm ist es?

Rechts: Schwarz-Weiß-Holzstich von Daniel Gabriel Fahrenheit beim Experimentieren mit seinem Thermometer. Links: Ein Schwarz-Weiß-Bild eines Thermometers.
Foto: agefotostock/Historical Views/Alamy Stock Foto

Daniel Gabriel Fahrenheit

Ein Leben ohne Temperaturmessung? Unvorstellbar. Wetterbericht. Wäsche waschen. Fieber messen. Wäre alles nicht so einfach. Zum Glück gibt es Thermometer.

Bereits seit der Antike sind Geräte zur Prüfung der Temperatur bekannt. Doch sie waren ungenau und kompliziert aufgebaut. Erst Daniel Gabriel Fahrenheit entwickelte zwischen 1714 und 1724 ein einfaches Thermometer mit Quecksilber. Und eine nach ihm benannte Skala. Der Kaufmann aus Danzig nutzte dafür 3 Fixpunkte: den Gefrierpunkt von Wasser, der auf der Fahrenheitskala bei 32 Grad liegt. Die Körperwärme mit 96 Grad und den Siedepunkt von Wasser bei 212 Grad. Alles sehr umständlich. Aber für damalige Verhältnisse ein echter Fortschritt. In den USA wird Fahrenheit heute noch genutzt. In Europa setzte sich Mitte des 19. Jahrhunderts die Temperaturskala des schwedischen Astronomen Anders Celsius durch. Mit einer hundertstufigen Skala und zwei Fixpunkten. 0 Grad für den Gefrierpunkt von Wasser. 100 Grad für den Siedepunkt.

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