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Gute Praxislösung

Vorbeugende Instandhaltung

Ein Mitarbeiter mit gelber Warnweste und gelben Helm steht in einer Lagerhalle mit dem Rücken zur Kamera. In der rechten Hand hält er eine Kranflasche. An der Decke hängt ein gelber Kran.
Foto: ©kzenon / 123RF

Gerade ging das Arbeitsmittel noch. Dann ein plötzlicher Schaden. Und kein Ersatz. Die Folge: hektische Betriebsamkeit. Und ungeplante Reparaturarbeiten. Doch es geht auch anders: mit vorbeugender Instandhaltung.

Das Ziel heißt: rechtzeitig prüfen und instand setzen. Doch allzu oft wird die Lebensdauer von Arbeitsmitteln bis zum Schluss ausgereizt. „Geht doch noch“, heißt es. Und weiter geht’s mit der Tätigkeit. Doch schlecht instand gehaltene Arbeitsmittel sind ein großes Risiko für diejenigen, die sie einsetzen. Alter, Belastung, Verschleiß bergen unerwartete Gefahren.

Rechtzeitig austauschen

Mit vorbeugender Instandhaltung kommt es erst gar nicht zu Schäden, Störungen oder Unfällen. Sie wird am besten gemeinsam im Team geplant. Der rechtzeitige Austausch, z. B. von Verschleißteilen, erhöht die Sicherheit beim Arbeiten. Alter, Geschichte des jeweiligen Arbeitsmittels (z. B. ständig im Einsatz), Standort (z. B. Belastung durch Hitze, Staub) werden berücksichtigt. Dann wird geprüft. Unbemerkte kleine Schäden oder Fehler an Bauteilen können gefunden und rechtzeitig behoben werden. Die verschiedenen Arbeitsmittel oder Geräteteile werden im Voraus bestellt, um sie rechtzeitig auf Lager zu haben. Der Austausch lässt sich gut planen und auf den laufenden Betrieb abstimmen. Damit alle auf dem gleichen Stand sind, wird das alles dokumentiert.

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