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Achtung, dieser Unfall könnte passieren!

Böser Stich

Ein Mitarbeiter hält ein Werkstück in der Hand. Mit der anderen führt er einen Schraubenzieher.
Foto: Mirko Bartels

Die Schrauben sollen runter. An einem kleinen Werkstück. Dabei kommt oft die eigene Hand als Halt zum Einsatz. Was lässig beginnt, kann schnell mit einer Stichverletzung enden.

Kleine Werkstücke beim Anziehen oder Lösen einer Schraube nicht in der hohlen Hand halten. Mit dem Schraubendreher kann man sehr schnell abrutschen und die Hand verletzen. Stichverletzungen sind oberflächlich gesehen häufig klein, können dafür aber sehr tief ins Fleisch hineinreichen und langwierige Verletzungen verursachen.

Deshalb:
So geht's richtig: Der Mitarbeiter hat das Werkstück in einen Schraubstock eingespannt. Von oben führt er mit beiden Händen einen Schraubenzieher. Außerdem trägt er Handschuhe.
Erst das Werkstück in den Schraubstock einspannen. Dann den Schraubendreher ansetzen. Foto: Mirko Bartels

Geeigneten Schraubendreher auswählen. Zu dicke, zu dünne, zu schmale und zu breite Schraubendreher machen den Schraubenschlitz kaputt. Wenn der erst einmal verschlissen ist, verringert sich das Drehmoment. Das Werkstück am besten in einen Schraubstock einspannen. Beim Ansetzen des Schraubendrehers die Schraube immer mit der Klinge und nicht mit den Fingern führen. Der Druck zum Lösen oder Festziehen sollte möglichst vom Körper weggerichtet sein, um Stichverletzungen zu vermeiden.

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