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Tetanusschutz

Bist du geimpft?

Das Bild zeigt eine Hand, die eine Spritze hält. Daneben ist ein gelber Impfpass zu sehen. Foto: iStock.com/simarik, Alexander Raths/stock.adobe.com
Foto: iStock.com/simarik, Alexander Raths/stock.adobe.com

An der Baggerschaufel die Hand aufgeschürft? Macht nichts. Pflaster drauf und weiterarbeiten. Doch dann zwei Wochen später plötzlich Grippesymptome. Macht immer noch nichts? Schließlich Muskelkrämpfe, die immer schlimmer werden, und die Einweisung ins Krankenhaus. Diagnose: Tetanus (Wundstarrkrampf) und vier Wochen Intensivstation. Gerade noch einmal gutgegangen.

Wundstarrkrampf wird durch Bakterien verursacht, die sich in Schmutz und Erde zu Hause fühlen. Wenn diese in Wunden eindringen, kommt es zur Infektion. Ohne Sauerstoff vermehrt sich das Bakterium und sondert Giftstoffe ab. Diese schädigen Nervenzellen, die die Muskeln steuern. Das Ganze führt zu einer schweren, oft tödlichen Erkrankung.

Impfpass checken
Allerdings gibt es eine schützende Impfung. Die Tetanusschutzimpfung muss dreimal hintereinander durchgeführt werden und wird im Impfpass dokumentiert. Deshalb: Auch bei kleinen Verletzungen unbedingt den Impfpass checken und wenn nötig impfen lassen. Die Impfung schützt für zehn Jahre vor einer Erkrankung. Dann sollte sie aufgefrischt werden.

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BAUZ 35 Seite 9

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