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Fundstück

Stromfalle

Ein Rübenroder ist rückwärts in einen Strommast gekracht. Dieser ist daraufhin umgeknickt und hielt den Rübenroder gefangen.
Foto: Uwe Dillenberg

Dieser Strommast wirkt ganz schön geknickt. Eigentlich hatte er friedlich auf dem Feld gestanden. Bis der Rübenroder kam und ihn beim Rangieren voll erwischte.

Der 15 Tonnen schwere Mast ging in die Knie und fiel auf das Heck der Erntemaschine. „Plopp“, fiel der Strom aus. Die Erntemaschine blieb unter dem Stahlriesen gefangen. Wie in einer Falle. Und mit ihr der Fahrer und seine Begleiterin. Umgeben von einer Hochspannungsleitung mit 110 kV. Eine brenzlige Situation. Beide durften die Kabine über mehrere Stunden nicht verlassen. Ein Fall für starke Nerven. Bis der Energieversorger per Handy Entwarnung gab. „Der Strom ist abgeschaltet und die Leitung geerdet.“ Zwei Gedanken gab’s zum glücklichen Ende: bloß raus hier! Und: entspannen.

Kontextspalte

BAUZ 34, Seite 4

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.