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Zwischen Wundertüte und Wahnvorstellung

Illegale Drogen

Geschnupft, geraucht, geschluckt, gespritzt. Immer öfter werden illegale Drogen genommen, um sich besser und leistungsfähiger zu fühlen. Das hat Auswirkungen auf den Job.

Cannabis

Cannabis ist die mit Abstand am häufigsten genommene illegale Droge. Als Joint geraucht, beginnt die berauschende Wirkung nach wenigen Minuten und endet etwa nach zwei bis vier Stunden – je nachdem, wie viel Tetrahydrocannabinol (THC) sich in der Mischung befindet. Wer Cannabis nimmt, ist arbeits- und fahruntüchtig. Es kommt zu Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, vermindertem Aufnahme- und Erinnerungsvermögen. Hoher, dauerhafter Konsum führt zur psychischen Abhängigkeit. Cannabis kann auch psychoseähnliche Zustände auslösen mit wahnhaften Vorstellungen.

Ein Mann zieht an einem Joint.
Foto: © Charnsit Ramyarupa/123RF.com

Legal Highs

Sie werden im Internet als „Kräutermix“, „Räuchermischung“ oder „Badesalz“ betitelt und als bunte Wundertüte verkauft. Ihr Name „Legal High“ verschleiert, worum es hier wirklich geht: Rauschmittel, die in ihrer Wirkung Ecstasy oder Speed ähneln – jedoch viel stärker und intensiver. Und so sind auch die Nebenwirkungen wie Herzrasen, Kreislaufprobleme, Angstzustände, Muskelkrämpfe und sogar Bewusstlosigkeit. Die genauen Inhaltsstoffe der „Legal Highs“ sind unbekannt. Dies erhöht die Gefahr einer Überdosierung, die zu lebensgefährlichen Zuständen bis hin zum Tod führen kann.

Ein glatzköpfiger Mann sitzt und vergräbt sein Gesicht in seinen Armen, wirkt depressiv, traurig.
Foto: Benevolente82/Shutterstock

Crystal Meth

Drogenexperten halten Crystal Meth für die neue Arbeitsdroge. Es putscht extrem auf, vermittelt ein Gefühl der Stärke und des Selbstvertrauens. Es lässt Müdigkeit, Hunger und Durst vergessen. Doch Crystal Meth kann auch zu krassen Angstzuständen führen. Aggressionen oder Verfolgungswahn sind möglich. Auf die Hochgefühle erfolgt der Absturz. Es kommt zu Antriebslosigkeit und Depressionen. Crystal Meth macht schnell abhängig. Längerer Gebrauch führt zu schweren Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Schäden, starker Gewichtsabnahme, Hautausschlägen und angegriffenen Zähnen.

Kleine braun-getigerte Katze vor dem Schattenwurfe eines großen Löwen.
Foto: iStock.com/cranach

Kontextspalte

BAUZ 33, Seite 9

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.